Naturstopps zwischen Nationalpark, Tafelbergen und Kirnitzschtal
Den Rahmen für alles bildet der Nationalpark Sächsische Schweiz, der 1990 ausgewiesen wurde und auf tschechischer Seite seine Fortsetzung im Nationalpark Böhmische Schweiz (České Švýcarsko) findet. Geschützt ist eine der eindrucksvollsten Felslandschaften Mitteleuropas: über Jahrmillionen vom Wasser herausmodellierte Sandsteintürme, tiefe Schluchten, Tafelberge und das eingeschnittene Elbtal.

Wer Pausen einlegen will, findet entlang der Strecken zahlreiche Punkte, an denen sich ein Stopp lohnt. Das Kirnitzschtal mit seinem kühlen, schattigen Waldklima ist an heißen Sommertagen eine Wohltat; an den Ausflugsgaststätten lässt sich gut rasten. Die großen Aussichtspunkte – die Bastei, die Schrammsteinaussicht und der Gipfel des Lilienstein – sind die lohnendsten Ziele für einen Panoramablick über die Tafelberge und das gewundene Elbtal, jeweils nach einem kurzen bis mittleren Fußmarsch.
Der höchste Berg der Sächsischen Schweiz ist der Große Zschirnstein mit 561 Metern nahe Reinhardtsdorf. Sein langgestrecktes Plateau bietet bei klarer Sicht weite Blicke bis ins Osterzgebirge und in die Böhmische Schweiz. Wer grenznah unterwegs ist, sollte zudem die Obere Schleuse bei Hinterhermsdorf kennen – ein 1567 vom Kurfürsten für die Holzflößerei angestauter Talabschnitt, heute mit Kahnfahrten durch eine enge Felsenschlucht.
Als Pausenplätze taugen die Parkplätze an den großen Zielen und die Fähranleger, an denen ohnehin Wartezeit anfällt – dort steht man mit Blick aufs Wasser statt zwischen Reisebussen.